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  • Unsere Geschichte
1924

Der Internationale Sozialdienst wurde 1924 mit dem Ziel gegründet, den vom Ersten Weltkrieg verursachten Traumata entgegenzuwirken. Angesichts der vielen aus Europa in die USA fliehenden Menschen konzentrierte sich unsere Organisation schon bei ihrer Gründung darauf, Migranten, Familien und Kindern zu helfen.

Um die Beziehungen zwischen zerrissenen, auf zwei verschiedenen Kontinenten lebenden Familien wiederherzustellen, begann der SSI damit, ein internationales Netzwerk aufzubauen.

 

1932

1932 eröffnete unsere nichtstaatliche Organisation ihr erstes Büro in der Schweiz. Der SSI Schweiz war geboren.

>1945

Erst nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Arbeit unserer Organisation wirklich international. Nach diesem globalen Konflikt waren Tausende von Kindern auf sich allein gestellt und von ihrer Familie getrennt. In zahlreichen Flüchtlingslagern war der SSI im Einsatz und unterstützte die Menschen bei ihrer Suche nach Familienangehörigen.

Damals entstand das Konzept des übergeordneten Interesses des Kindes.

In der Nachkriegszeit begann der SSI, sein Wissen und seine Erfahrung weiterzugeben und schulte beispielsweise das Personal der Internationalen Flüchtlingsorganisation, die später durch das Hochkommissariat der Vereinten Nationen für Flüchtlinge (UNHCR) ersetzt wurde.

1970

In den 1970er Jahren wurden wir auch in Lateinamerika tätig, um den Menschen zu helfen, die vor den Diktaturen in Chile, Argentinien und Uruguay flohen.

Während des Vietnamkriegs richtete unsere Tätigkeit sich nach Asien, um insbesondere den Vietnamesen zu Hilfe zu kommen, die nach Hong Kong strömten, um vor dem Pol-Pot-Regime zu fliehen.

Dem SSI wurde für seine Arbeit immer mehr Anerkennung zuteil. 1957 wurde er von der UNO eingeladen, Teil einer Expertengruppe zu sein, deren Arbeit schliesslich zur Definition von zwölf Grundsätzen zur internationalen Adoption führte.

1979

1979 beteiligte unsere Organisation sich an der Ausarbeitung des Textes des Haager Übereinkommens über Kindesentführung, das 1980 verabschiedet wurde.

Heute

Der SSI arbeitet geschlossen an Lösungen für Migrantenkinder und veröffentlicht das Handbuch Children on the Move – From Protection towards a quality sustainable solution. In diesem praxisorientierten Leitfaden für Fachpersonen stellt der SSI die wichtigsten Aspekte über die vom SSI behandelten Fälle und über seinen Einsatz für Migrantenkinder zusammen.

Der SSI hat auch aktiv an Themen der alternativen Betreuung (Alternative Care) mitgearbeitet, so etwa bei einer internationalen Konferenz zu dem Thema, die vom Internationalen Institut der Kinderrechte (IDE) und vom Centre interfacultaire en droits de l’enfant (CIDE) der Universität Genf organisiert wurde. Der SSI Schweiz, der SSI Westafrika und unser Generalsekretariat haben bei der Konferenz an runden Tischen teilgenommen, Vorträge gehalten und unsere Tätigkeit an mehreren Ständen präsentiert.

Ausserdem arbeitet der SSI mit zahlreichen internationalen Organisationen der Vereinten Nationen in den Bereichen zusammen, in denen er aktiv ist.